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Wuchtgüte vom Propelleradapter?

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Stefan Hanshans
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Im Moment habe ich am Moskito zwischen Motor und Propeller zwei Adapter, und die würde durch einen ersetzen lassen.

Ein Freund, der professionell dreht und fräst, fragte mich nach der Wuchtgüte. Gibt es hierfür irgendwelche Vorgaben?


Zitat
Thomas Brandstetter
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Beigetreten: Vor 10 Monaten
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Sehe hier keine Problematik bezüglich Wuchtgüte da ja alles aus  dem vollen gedreht wird und symetrisch ist vom Bohrbild. Im Bild siehst du einen Hacker Adapter  der ohne Zwichenflansch auskommt. Stammt aktuell vom Klapppropeller.

 

Ein Propeller-Welle-Motor System muss ohnehin immer wenn man auf Vibrationsfreien Lauf wert legt im Zusammengebauten Zustand, direkt am Fluggerät gewuchtet werden.

Machen Paramotorpiloten in der Regel nicht, Verkäufer von Paramotor ebenso nicht.

 

Werde hier mal eine Anleitung posten (muss ich in Facebook ausgraben, dort liegt die irgendwo im Archiv) wie das jeder selber ganz einfach in 15 Minuten selber durchführen kann.

Weiters gibt es noch die Möglichkeit das Problem an der " Wurzel " zu packen siehe Bild 2.

 

 

 

 

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Diese r Beitrag wurde geändert Vor 9 Monaten von Thomas Brandstetter

Alles geht immer noch besser, als es gemacht wird.
- Henry Ford


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Stefan Hanshans
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Veröffentlicht von: @thomas-brandstetter

Sehe hier keine Problematik bezüglich Wuchtgüte da ja alles aus  dem vollen gedreht wird und symetrisch ist vom Bohrbild.

Danke, das war auch meine Vermutung, aber zur Sicherheit habe ich mal nachgefragt.

Veröffentlicht von: @thomas-brandstetter

Machen Paramotorpiloten in der Regel nicht, Verkäufer von Paramotor ebenso nicht.

Bei meinem ist zumindest die Position markiert, an der er montiert werden soll. Vielleicht hat Jens das also gemacht.

Veröffentlicht von: @thomas-brandstetter

Werde hier mal eine Anleitung posten (muss ich in Facebook ausgraben, dort liegt die irgendwo im Archiv) wie das jeder selber ganz einfach in 15 Minuten selber durchführen kann.

Das wäre sicher sehr hilfreich

 

Veröffentlicht von: @thomas-brandstetter

Weiters gibt es noch die Möglichkeit das Problem an der " Wurzel " zu packen siehe Bild 2.

Das wäre sicher die beste Lösung.

 


AntwortZitat
Thomas Brandstetter
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Bei meinem ist zumindest die Position markiert, an der er montiert werden soll. Vielleicht hat Jens das also gemacht.

Der Grund hierfür ist die Rundlaufgenauigkeit. Daher wird die Welle zu Motor markiert. Es gibt fast immer eine perfekte Rundlauf  Position, die dann markiert wird. Jens ist hier sehr genau, und vom Maschinenbau es auch so gewohnt.

 

Villeicht noch als Hinweis. Ich fertige alle Prop Spacer 3 Teilig. Da man so die Länge variabel gestalten kann. auch gibt es  nicht so probelmatisch wenn mal ein Prop geschredert wird, oder sonst was die Welle beschädigt. Man tauscht in der Regel nur das Teil zum Motor, falls verbogen. Die Carbonwellen kann man nicht zerstören. Ein Aluspacer ist schnell mal verbogen, wenn auch nur 5 zehntel sind, macht es was aus.

 

Preislich ist die 3 Teilige Version wesentlich günstiger und vor allem viel einfacher  in der Herstellung.

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 9 Monaten von Thomas Brandstetter

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Stefan Hanshans
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Themenstarter  
Veröffentlicht von: @thomas-brandstetter

Villeicht noch als Hinweis. Ich fertige alle Prop Spacer 3 Teilig.

... 

Preislich ist die 3 Teilige Version wesentlich günstiger und vor allem viel einfacher  in der Herstellung.

Meinst du das?

1636974962-Bildschirmfoto-2021-11-15-um-121343.png
 
Wie sind die Teile miteinander verbnden?

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Roman Frommelt
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Also ich hab meine Prop Verlängerung aus Alurohr und Aluspacer mit Loctite (Welle-Nabe) nach Behandlung mit einen Aktivator geklebt gehabt. Das hat einmal gut funktioniert und einmal nicht. Hab dann zur Sicherheit jeweils pro Seite zusätzlich einen Federspannstift in die Bohrung eingeklebt.


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Stefan Hanshans
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Zum Tausch im Schadenfall müssten die Teile ja irgendwie trennbar sein und ich denke nicht, dass das Carbonrohr starke Hitze, um z.B. Loctite zu lösen, aushält. Daher wäre interessant, ob es eine mechanische oder eine geklebte Verbindung ist.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass innen eine Gewindestange (oder ein anderer gedrehter Bolzen) verläuft, die alles zusammen hält.


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Thomas Brandstetter
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Es wird mit  oben und auch unten durch  eine m6 Madenschrauben 180 grad versetzt gesichert.

Der Propmitnehmer ist entweder für Faltprop, oder für Starrprop ausgeführt, was man halt grad braucht.

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Bei meinem neuen Klappprop wird der Prop incl. Mitnehmer abnehmbar durch eine form-kraftschlüssige Verbindung die nur mit einer selbstsichernden m6 Muster auskommt.
Im Bild erklärt.
 
Die echte Version sieht aktuell ganz anders aus. Das Bild war der Vorentwurf.
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DAs Mootrseitige Teil und das Mittlere im Bild werden verbunden, verschraubt.
Das Propteil wird dann draufgesteckt und überträgt das Drehmoment durch sein Formverbindung, gesichert durch eine M6 Mutter. Der Gewindezapfen ist in der Welle eingeklebt in einer  eingeklebten Alugewindebuchse im Carbonrohr.
 
 
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Stefan Hanshans
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Sind das 32mm Carbonrohre? Wie ist die Wandstärke? Bei den dicksten, die ich gefunden habe ( https://carbonrohr.net/produit.php?cat=TCUG ), hat sie 5 mm, die Rohre haben also außen 32 und innen 22 mm. 


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Thomas Brandstetter
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Veröffentlicht von: @stefan

Sind das 32mm Carbonrohre? Wie ist die Wandstärke? Bei den dicksten, die ich gefunden habe ( https://carbonrohr.net/produit.php?cat=TCUG ), hat sie 5 mm, die Rohre haben also außen 32 und innen 22 mm. 

Ich verwende seit 2015 25 mm Rohre mit 2,5 mm Wandstärke für alles bis rund 15 Kilowatt.

Beim Trike habe ich in das 25 mm Rohr innen ein Kreuzgewickeltes Rohr mit 20 mm und 4 mm Wandstärke eingeklebt als Sicherheit da ich dort bis zu 25 Kilowatt Leistungsaufnahme habe udn Props mit 160 cm und 1,2 Kilogramm fliege. Auch kommt beim Trike dazu das bei zb. gefrorenem Boden und beim Start oder Landung durch das " geholpere " schon erhebliche Kräfte wirken können. 

 

Bei meinen heutige Aufstiegshilfen verwende ich Rohre mit 20 mm und 4 mm Wandstärke. Hier wäre eine Kraftübetragung auch bis 80 kg Schub bzw. 18 Kilowatt Leistung problemlos möglich.

 

Beim Moskito light E ist die Welle au hochfestem Alu im Grunde x-fach überdimensioniert. 

Ist aber einfach daraus entstanden da ja Jens die Wellen vorher schon beim Benziner verdenet hat auch bei den Leistungstarken großen Motoren. Mit mehrfacher Sicherheit berechnet da ja ein Gewerbliches Produkt mit Produkthaftung. Das ist löblich so wenn es gut dimensioniert ist.

 

Wir in der Leistungsklasse im E-Aufstieg können uns natürlich alles extrem leicht bauen, bei trotzdem mehrfacher Sicherheitsreserve. Vorrausetzung ist leichte E-Props zu verwenden, oder Eingenbau Props die noch wesentlich leichter sind.

 

Am besten sind Rohre die vom Hersteller als teleskopierbar bezeichnet werden. Diese sind in der Regel extrem genau und gerade produziert.

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Stefan Hanshans
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Veröffentlicht von: @thomas-brandstetter

Am besten sind Rohre die vom Hersteller als teleskopierbar bezeichnet werden. Diese sind in der Regel extrem genau und gerade produziert.

Diese Rohre finde ich nur mit Wandstärken von 1-1,5mm (z.B.  https://shop1.r-g.de/art/792220).


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Thomas Brandstetter
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Beispiele von Rohren die ich verwende. (link zum Shop ist auch bei den CFK Materialien in einem anderen Thema hinterlegt)

https://www.carbonscout-shop.de/CFK-Carbon-Rohr-CG-UHP-TUBES-gewickelt-20x12x2000mm-hochglanz.html

 

https://www.carbonscout-shop.de/CFK-Carbon-Rohr-CG-UHP-TUBES-gewickelt-25x20x1000mm-geschliffen.html

 

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Stefan Hanshans
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Danke, Thomas, dort hatte ich nachgesehen, aber wohl nicht gründlich genug, denn ich habe nur das 25x20 Rohr gefunden.


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Stefan Hanshans
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Mein erster Versuch, einen Adapter für die Motorseite zu konstruieren für das 20mm Carbonrohr.

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Die Bohrungen vorn am Zylinder sollen eigentlich Innengewinde sein.

Roman Frommelt gefällt das
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Thomas Brandstetter
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fleißig Stefan!

 

ich mach bei meine Teilen immer ein Radius von minimum 3 mm bei den Übergängen Zylinder/ od.  Kegelstumpf zur Basisplatte. Hab da einfach besseres , sichereres Gefühl dabei. Daß es  notwendig  ist, will ich nicht behaupten.

Die Madenschrauben setze ich bewusst nicht auf gleiche Höhe, die sind auf verschiedenen Ebene um das Rohr nicht auf einer gleichen Ebene zu schwächen.

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Roman Frommelt gefällt das
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